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Katja Pieweck
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Die in Hannover geborene Mezzosopranistin Katja Pieweck absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei KS Judith Beckmann. Meisterkurse bei Elio Battaglia, Brigitte Fassbaender und James Wagner ergänzten ihr Studium.


Katja Pieweck ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim Elise-Meyer-Wettbewerb, der Oberdörffer-Preis 2007 der Körber-Stiftung, der Kulturpreis der Berenberg-Bank Hamburg und der erste Preis des Internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerbs 2000 in Hamburg.

Ihre Bühnenlaufbahn begann Katja Pieweck als Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg, wo sie unter der musikalischen Leitung von Gerd Albrecht, Ingo Metzmacher und Frédéric Chaslin erfolgreich in vielen Partien debütierte.

Darauffolgend wurde Katja Pieweck in das Solistenensemble der Staatsoper Hamburg übernommen und konnte sich seither als
1. Dame in „Die Zauberflöte“, Mutter in „Hänsel und Gretel“, Marcellina in „Le Nozze di Figaro“, Suzuki in „Madame Butterfly“, Annina im „Rosenkavalier“ und Magdalena in „Die Meistersinger von Nürnberg“ -die beiden letztgenannten Premieren in der Regie von Peter Konwitschny- sowie als Fenena in „Nabucco“, Mère Marie in „Dialogues des Carmélites“, Emilia in „Otello“ und Klementia, einer konzertanten Aufführung der Oper „Sancta Susanna“ von Paul Hindemith, präsentieren. Dem erfolgreichen Rollendebüt als Brangäne in Wagners „Tristan und Isolde“ unter Simone Young folgte ihr Rollendebüt als Fricka in der Premiere „Das Rheingold“ im neuen Hamburger Ringzyklus in der Inszenierung von Claus Guth. Ihre weiteren Rollen waren u.a. Meg Page sowie später auch Alice Ford in "Falstaff", Adelaide in "Arabella", Donna Elvira in „Don Giovanni“ und mit großem Erfolg die Partie der Goneril in der Premiere von A. Reimanns „Lear“. Des weiteren gab sie ihr Rollendebüt als Ortrud in „Lohengrin“, coverte Sieglinde in die „Walküre“ und sang das Wagner-Repertoire bereichernd den Adriano in „Rienzi“. Eine stete Zusammenarbeit verbindet Katja Pieweck mit dem Hamburg-Ballett John Neumeier, in dessen Ballettinszenierungen von J. S. Bachs „Weihnachtsoratoriums“ und „Matthäuspassion“ (Dirigat Günter Jena) sie regelmäßig das Alt-Solo singt. 2013/14 debütierte sie dann in der Titelpartie von R. Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ und als Leonore in „Fidelio“. 2014/15 folgte ihr Rollendebüt als Marguerite in Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ an der Seite der namhaften Schauspielerin Fanny Ardant als Jeanne. 2015/16 war sie unter dem Dirigat von Kent Nagano als Anna in „Les Troyens“, als Aufseherin in „Elektra“ sowie als Hedwig in „Guillaume Tell“ und in der Spielzeit 2016/17 als Hippolyta in Brittens „A Midsummer Nights Dream“ zu erleben. Die Spielzeit 2017/18 begann für sie in Hamburg als Ericlea in „Il ritorno d’Ulisse in Patria“ gefolgt von Magret in „Wozzeck“. In der aktuellen Spielzeit 2018/19 ist sie u.a. in Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“ und als Fricka, Siegrune und 2. Norn im Ringzyklus unter Kent Nagano zu hören.

Gastengagements führten Katja Pieweck als
1. Magd in „Elektra“ an die Staatsoper unter den Linden Berlin, als Eglantine in der Weber-Oper „Euryanthe“ an das Staatstheater Mainz, zu konzertanten Aufführungen von Janáčeks „Jenufa“ zu den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, wiederholt als Aufseherin in „Elektra“ an die Bayerischen Staatsoper München, als Marcellina in “Die Hochzeit des Figaro“ unter Enoch zu Guttenberg zu den Internationalen Herrenchiemsee Festspielen, wo sie 2007 ihr Rollendebüt als Donna Elvira in „Don Giovanni“ gab und auch als 2. Dame in der „Zauberflöte“ zu erleben war. Mit den Bamberger Symphonikern gastierte sie 2013 beim Lucerne Festival in Wagners „Walküre“ unter Jonathan Nott. 2016/17 war sie an der Oper Leipzig als Kartenaufschlägerin in „Arabella“ unter dem Dirigat von Ulf Schirmer zu hören und gab des weiteren ihr Hausdebüt an der Semperoper Dresden als Hexe in Engelbert Humperdincks selten gespielter Oper „Königskinder“. 2017 war sie mit dem Orquesta y Coro Nacionales de España unter dem Dirigat von David Afkham als Aufseherin und Vertraute in konzertanten Aufführungen von R. Strauss‘ „Elektra“ im Auditorio Nacional de Música zu hören. 2018 kehrte sie dann als Mary in „Der fliegende Holländer“ nach Dresden zurück. In der Spielzeit 2019/20 wird sie als Mutter in „Hänsel und Gretel“ wieder an der Bayrischen Staatsoper gastieren.


Neben ihrer Tätigkeit an der Oper trat Katja Pieweck immer auch als Konzert-, Lied- und Oratoriensängerin auf. Zahlreiche Konzertreisen führten sie durch Europa, sowie nach Israel, Rußland, Japan und die USA unter anderen mit Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Gerd Albrecht, Sebastian Weigle oder Krzysztof Penderecki.

Stand Februar 2019

Mezzosopran Katja Pieweck
Mezzosopran Katja Pieweck