“Seine helle seelenvolle Kopfstimme ist Faszinosum ersten Ranges…” schreibt das Halle Forum zum Abschlusskonzert der Händelfestspiele 2008.
Mit seiner außergewöhnlichen Stimme begeistert so der Countertenor Yosemeh Adjei
das Publikum auf den Konzert-
Seit seinem Konzertdebüt mit der musica antiqua unter der Leitung von Reinhard Goebel
sang Yosemeh Adjei mit namhaften Orchestern und Ensembles wie der Polnischen Kammerphilharmonie,
dem Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach, der Lautten Compagney Berlin, dem
collegium cartusianum, der Capella Istropolitana, der Gächinger Kantorei, dem Rundfunkorchester
des Westdeutschen Rundfunks sowie der Potsdamer Kammerakademie in zahlreichen Solo-
Eine enge Zusammenarbeit verbindet Yosemeh Adjei mit Reinhard Goebel sowie Reinhold
Friedrich, mit dem er seit einigen Jahren mit dem Ensemble “concerto grosso Friedrich”
das Publikum in Stuttgart (Liederhalle), Bremen (Glocke), Luzern (Festspielhaus),
Köln (Philharmonie), München (Herkules-
Konzerte der “Villa musica” Mainz mit ihrem Barockensemble “telemann consort” sowie
eine Uraufführung mit der Nationale Reisopera am königlichen Opernhaus in Amsterdam
ergänzen seine vielfältigen Aktivitäten. In 2011 begeisterte er in Bachs „h-
Er wirkte an zahlreichen Rundfunkproduktionen mit, unter anderem mit dem SR (Saarbrücken),
SWR (Stuttgart), DF (Baden-
Als Finalist des Deutschen Musikwettbewerbs und Preisträger des internationalen Wettbewerbs für “Alte Musik” in Brügge komponierte Detlev Glanert für Yosemeh Adjei die Musik zur Hörspielproduktion “Orlando furioso” des Westdeutschen Rundfunks, welche anschließend bei dem New Yorker Musikverlag Random House erschienen ist. Schon im folgenden Jahr gab er mit La Stagione Frankfurt sein Debüt bei den Händelfestspielen in Halle mit Händels „Athalia“ und gilt seither als ein gefragter Sänger seines Fachs.
Durch seine musikalische und stimmliche Flexibilität (“…..herausragend und enorm
vielgestaltig…..” Frankfurter Rundschau) beschäftigt er sich neben der Alten Musik
ebenso intensiv mit Produktionen Neuer Musik wie z.B. der “Bestmannoper” von Alex
Novitz in Osnabrück oder Adriana Hölszkys “HYBRIS/Niobe” bei den Schwetzinger Festspielen
und begeistert Publikum und Presse (“….Yosemeh Adjei als König Amphione stach insofern
heraus als er den plötzlichen Lagenwechseln und schwierigen Sprüngen virtuos gerecht
wurde und neben dem Falsett auch tiefere Brustregister gleichwertig einbezog.” Süddeutsche
Zeitung). Projekte in 2007 waren die Partie des Oberon am Theater Detmold, Händels
“Siroe” an den Wuppertaler Bühnen, Niccolo Piccinis “Catone in Uttica” am Nationaltheater
Mannheim sowie die „Julius Cäsar“ Produktion bei den Göttinger Händelfestspielen.
Ende 2008 war er als Artemis in Hans Werner Henzes Oper “Phaedra” in einer Produktion
des Heidelberger Theaters zu erleben.
Er sang die Rolle des Apollo in B. Brittens
Oper „Tod in Venedig“ am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und war bei den
Schwetzinger Festspielen 2009 mit großem Erfolg in der Titelpartie der Händeloper
„Ezio“ zu erleben. In 2010 gastierte er in Adriana Hölszkys Oper „HYBRIS/Niobe“ am
Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon. Bei den Händelfestspielen Halle 2010 war
er als Sängersolist in dem Händel-
Kommende Partien des Countertenors in 2012 sind u.a. Polinesso in Händels „Ariodante“
am Theater Ulm sowie Orpheus in Glucks „Orpheus und Eurydike“ am Theater Regensburg.
Des weiteren wird Yosemeh Adjei in John Cage’s „Europeras“ in einer Inszenierung
von Heiner Goebbels bei der Ruhr Triennale 2012 in Bochum zu hören sein.
Stand Februar
2012