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KulturKonotor Regine Dierse Künstleragentur für klassische Musik, Tatjana Gazdik, Sopranistin
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Nach einem anfänglichen Medizin- und Jurastudium absolvierte die Schweizer Sopranistin Tatjana Gazdik ihre Gesangsausbildung an der Musikakademie Basel bei Verena Schweizer, wo sie 1999 das Konzertdiplom mit Auszeichnung erlangte. Studien bei Carol Smith und Nicolas Giusti ergänzen ihre Ausbildung. Tatjana Gazdik besuchte Meisterkurse unter anderem bei Ernst Häfliger, Hedwig Fassbender und Judith Beckmann an der Internationalen Bachakademie Stuttgart. 1994 und 1996 war sie Gewinnerin des Migros-Stipendienpreises. 2003 gehörte sie zu den Gewinnern des Concorso Mattia Battistini (Italien).

 

Diverse Engagements führten sie an das Theater Basel, Stadttheater Biel und St. Gallen, an das Gran Teatro La Fenice in Venedig sowie nach Rom. Dort verkörperte sie u. a. Partien wie Papagena, Musetta, Frasquita, Postchristel, Fiametta, Adele, Gilda und Norina sowie in „Black Tell“ die Partie der Umbrella Pipistrella anlässlich der EXPO 2002. In 2005 debütierte Tatjana Gazdik als Königin der Nacht in Portugal (Colyseum di Oporto). In der Spielzeit 2006/07 gastierte sie an der Komischen Oper Berlin in den Partien Fiordiligi in „Cosi fan tutte“, Jenny in der Neuproduktion „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ und mit großem Erfolg bei Publikum und Presse als Lisa in der Neuproduktion „Das Land des Lächelns“ in der Inszenierung von Peter Konwitschny. Diese Partie sang sie in 2007/08 auch am Theater Basel.

Ebenfalls an der Komischen Oper Berlin gab sie in 2007/08 ihr Rollendebüt als Donna Anna in „Don Giovanni“ und in 2008/09 als Antonia in „Hoffmanns Erzählungen“. In 2009/10 gab sie ihr Rollendebüt als Laura in der Hindemith-Oper „Neues vom Tage“ an der Opéra de Dijon sowie ihr Rollendebüt als Rosalinde in einer konzertanten Aufführung der „Fledermaus“ mit dem Gewandhausorchester im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klassik airleben“ in Leipzig

 

Neben der Oper widmet sich Tatjana Gazdik auch intensiv dem Lied- und Konzertgesang. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Händels „Jephta“; Mozarts „Exultate Jubilate“, „Krönungsmesse“, „Requiem“ und „Vesperae solemne de confessore”; diverse Bach-Kantaten; Haydns „Schöpfung“ und „Paukenmesse“; Mendelsohns „Elias“ und „Paulus“; Brahms’ „Ein Deutsches Requiem“; Gounods „Cäcilen-Messe“; Orffs „Carmina burana“; Rossinis „Petite Messe Solennelle“ bis hin zu Honeggers „Le Roi David“ und Poulencs „Gloria“

Tatjana Gazdik wirkte in verschiedenen Rundfunk- und CD-Produktionen mit.

 

Stand Juli 2010

 

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