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Stefan Heibach
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Stefan Heibach studierte zunächst Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Dresden. Anschließend wechselte er nach Berlin, wo er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sein Gesangsstudium bei KS. Reiner Goldberg abschloss.Er nahm regelmäßig an Meisterkursen bei Prof. KS. Julia Varady und Nikolai Gedda teil.

 

Der junge Tenor hatte bereits während des Studiums die Möglichkeit, interessante Partien wie Admetos in Glucks „Alceste“ oder Bénédict in Berlioz‘ „Beatrice et Bénédict“ zu singen. Er wurde als Student bereits von der Komischen Oper Berlin als Solist engagiert.

 

Sein Operndebüt gab Stefan Heibach 2005 am Landestheater Detmold als Don Ottavio in Mozarts “Don Giovanni”. Noch in derselben Spielzeit sang er diese Partie an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover und an der Oper Basel.

 

Stefan Heibach ist international auch als Lied- und Konzertsänger tätig. Er sang 2005 die Partie des Faust in Boitos „Mefistofeles“ in einer konzertanten Aufführung, Puccinis „Messa di Gloria“ und 2006 die „Erste Walpurgisnacht“ von Mendelssohn in der Philharmonie Berlin. In 2008 gab er einen Liederabend in Haus Wahnfried im Rahmen der Bayreuther Festspiele. Des weiteren sang er unter anderem Konzerte und Liederabende in Japan, St. Petersburg und Paris.

 

2006 bis 2010/11 gehörte Stefan Heibach dem Ensemlbe des Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin an, wo er unter anderem in Partien wie Tamino („Zauberflöte“), Don Ottavio („Don Giovanni“), Graf Almaviva („Il Barbiere di Siviglia”), Roméo in Gounods “Roméo et Juliette” oder Lyonel in „Martha“ zu erleben war. Rollendebüts in 2009/10 an diesem Haus waren unter anderem Erik in „Der fliegende Holländer“, Fritz (“Die Großherzogin von Gerolstein“) und Rinuccio in „Gianni Schicchi“. In der Saison 2010/11 war er unter anderem wieder als Graf Almaviva/“Il Barbiere di Siviglia“, Lyonel, Erik sowie als Ferrando in „Così fan tutte“ zu hören.

 

2007 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Augustin Moser in der „Meistersinger“-Inszenierung von Katharina Wagner und wirkte in derselben Partie in der Wiederaufnahme 2008 mit. In 2010 und auch in 2011 kehrte er als Augustin Moser sowie in der Partie des Ersten Brabantischen Edlen (“Lohengrin“, Regie: Hans Neuenfels) zu den Bayreuther Festspielen zurück, wo er auch 2012 wieder zu hören sein wird.

 

2008 gastierte Stefan Heibach als Tamino an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover und als Erster Brabantischer Edler in konzertanten Aufführungen des „Lohengrin“ im Concertgebouw Amsterdam und im Salle Pleyel Paris unter Jaap van Zweden.

 

2009 debütierte er am Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Narraboth in Richard Strauss‘ „Salome“.

 

In der Spielzeit 2011/12 gibt er am Oldenburgischen Staatstheater seine Rollendebüts als Rodolfo in „La Bohème und als Tebaldo in „I Capuleti e i Montecchi“.

 

2012 wird er den Loge am Teatro Colón in Buenos Aires in einer Ring-Inszenierung von Katharina Wagner singen, sowie im Gran Teatre del Liceu in Barcelona in einer konzertanten  „Lohengrin“-Aufführung unter Sebastian Weigle gastieren.



Stand November 2011