




Der junge englische Bariton Robin Adams schloß sein Gesangsstudium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama ab. Anschließend vertiefte er seine gesangliche Ausbildung im Privatunterricht bei Carol Mayo und Walter Berry in Wien. Außerdem besuchte er verschiedene Meisterkurse bei Roger Vignoles, Walter Berry, Michael Chance, Gidon Saks und Benjamin Luxon. Robin Adams war Preisträger des Lieder Prize von Roger Vignoles an der Royal Scottish Academy, des weiteren wurde er mit der Silbermedaille der Worshipful Company of Musicians in London ausgezeichnet und erhielt das Countess of Munster Stipendium von Dame Janet Baker.
Robin Adams war Gast auf verschiedenen Festivals wie dem Edinburgh Festival, wo er den Ferryman in B. Brittens „Curlew River“ sang, dem Klangbogen Wien, wo er als Senator in Kreneks „Der Glockenturm“ engagiert war und dem Covent Garden Festival, wo er als Sam in „Happy End“ und als Bobby in „Mahagonny Songspiel“ (Weill) auftrat.
Erste Opernengagements erfolgten 1997 an der Neuen Oper Wien als Billy Budd in der gleichnamigen Oper von B. Britten. 1998/99 gastierte er an der Wiener Kammeroper, wo er in Mozarts „Cosi fan tutte“ die Partie des Guglielmo übernahm, die des Tarquinius in „The Rape of Lucretia“ (B. Britten) und die des Falken in „Die Fledermaus“.
Von 1999 bis 2001/02 war er am Landestheater Linz im Festengagement und sang dort
die Rolle des Dandini in „La Cenerentola“, des Malatesta in „Don Pasquale“, des Freundes
in „Der arme Matrose“ (Milhaud), des Ned Keene in „Peter Grimes“, des Marcello in
„La Bohème“, des Don Alvaro in „Il Viaggio à Reims“ (Rossini), des Tony in „West
Side Story“ unter Dennis Russell Davies, des Guglielmo in „Cosi fan tutte“ und des
Wolfram in „Tannhäuser“ sowie das Bariton-
Von 2002 bis zur Spielzeit 2004/05 gehörte er dem Solistenensemble der Oper Bern an. Dort sang er 2002/03 den Lescaut in „Manon“ (Massenet), Papageno in „Die Zauberflöte“ sowie Zar Peter in „Zar und Zimmermann“. In der Saison 2003/04 verkörperte er mit großem Erfolg die Titelrolle in der Premiere des „Boccaccio“ (Suppé) sowie die Partie des Leonce in der Uraufführung der Oper „Leonce und Lena“ von Christian Henking. Weitere Rollen dieser Spielzeit waren die Partien Morales in „Carmen“ und Stefano in „Viva la Mamma“. In der Saison 2004/05 kamen neu hinzu die Partie des Ptolemäus in Händels „Julius Caesar“ unter Andreas Spering sowie des Riccardo in der Bellini Oper „I Puritani“ unter Alberto Zedda. In 2005/06 gastierte er in Bern als Sharpless / „Madame Butterfly“, und in 2006/07 war er ebendort als Count Almaviva in „Le Nozze di Figaro“ sowie als Ford in Verdis „Falstaff“ zu hören. In der Spielzeit 2008/09 ist Robin Adams unter anderem an der Oper Bern zu erleben als Figaro/"Der Barbier von Sevilla", Eisenstein/"Die Fledermaus", als Belcore/"L`Elisir d`Amore", als Demetrius/“A Midsummer Night`s Dream“ sowie als Herr von Faninal/“Der Rosenkavalier.
Im September 2003 debütierte der junge Bariton am Gran Teatre del Liceu Barcelona
als Antigonus in Boesmans` „Wintermärchen“ unter der musikalischen Leitung von Kazushi
Ono. In 2005 war Robin Adams am Théâtre du Châtelet Paris für die Rollen des Captain/“Die
Bassariden“ (Henze), des Dominik sowie des Mandryka (Cover für Thomas Hampson) in
der Strauss-
In Oper und Konzert sang Robin Adams unter renommierten Dirigenten wie zum Beispiel Dennis Russel Davies, Christoph von Dohnanyi, Julia Jones, Kazushi Ono, Alberto Zedda, Andreas Spering.
Im Oktober 2006 wurde Robin Adams vom Magazin „Opernwelt“ als bester Nachwuchssänger des Jahres 2006 nominiert.
Stand Juni 2009
