rahmen_kulturkontor
rahmen_kulturkontor
rahmen_kulturkontor
Regine Dierse
K
ultur
K
ontor
Biographie
Download
Olivia Vermeulen
Mezzosopran
Hagen Matzeit Repertoire Konzert Lied
Olivia Vermeulen Repertoire Oper Operette
ALT
MEZZOSOPRAN
Olivia Vermeulen
ÜBER UNS
AKTUELLES
HOME
SONDERPROJEKTE
HOME
AKTUELLES

Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen begann ihr Gesangsstudium 2000 an der Musikhochschule Detmold. 2003 wechselte sie zu Prof. Julie Kaufmann an die Universität der Künste Berlin. Dort schloss sie 2007 mit der Oper ‘La voix humaine’ von Francis Poulenc unter Regie von Karoline Gruber ihr Studium ab. Zudem besuchte sie Meisterkurse unter anderem bei Andreas Scholl, Thomas Quasthoff, René Jacobs, Wolfram Rieger, Axel Bauni, Irwin Gage und Dietrich Fischer-Dieskau.

 

Bereits während ihres Studiums sammelte Olivia Vermeulen erste Bühnenerfahrung. Sie gastierte unter anderem am Stadttheater Bielefeld, am Theater Lübeck, am Schlosstheater Schönbrunn in Wien sowie bei den Berliner Festspielen.

Im Frühjahr 2006 sang die Mezzosopranistin in einer Koproduktion mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz die Partie des Ramiro in Mozarts ‘La finta Giardiniera’ am Theater Konstanz.

 

Seit der Spielzeit 2008/9 ist Olivia Vermeulen Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin, wo sie bisher unter anderem im regulären Spielplan des Hauses in Rollen wie Zerlina in Mozarts „Don Giovanni“, Prinzessin Linetta in Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“, Daphnis in „Pique Dame“ und Phénice in Glucks „Armida“ in der Regie von Calixto Bieto zu hören war. Neu hinzu kommen in 2009/2010 die Titelpartie in der deutschen Erstaufführung der Oper „Die rote Zora“ sowie die Rolle des Cherubino in „Die Hochzeit des Figaro“.

 

Darüber hinaus sang sie im Rahmen der Potsdamer „Winteroper“ 2008 die Rolle des Oberto in der Händel-Oper „Alcina“ unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. In 2009 wurde diese Produktion von den Händel Festspielen Halle übernommen, wo Olivia Vermeulen wieder als Oberto zu erleben war.

 

Neben der Oper führte sie ihre Tätigkeit auf zahlreiche Konzertpodien, unter anderem des Konzerthauses und der Philharmonie in Berlin, zum Kissinger Sommer 2008 und 2009 (U.A. Rihm-Lieder), sowie zu den Festtagen Alter Musik in Herne, wo sie die Titelpartie in ‘La Dirindina‘ von Scarlatti übernahm (WDR-Hörfunk-Mitschnitt). Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet die junge Mezzosopranistin mit der Capella Orlandi Bremen. Mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner hat sie 2009 ein Solo-Programm mit Aries Antiches beim Bayrischen Rundfunk aufgenommen, eine Veröffentlichung auf CD ist bei Sony/BMG geplant. Am 20. Dezember 2009 wird sie beim Bayrischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Lautten Compagney ein Weihnachtssoloprogramm singen, das auf BR Klassik weltweit live ausgestrahlt wird. Kürzlich erschien im Carus-Verlag eine CD mit Berliner Weihnachtsmusiken zwischen Barock und Romantik, eine Weltersteinspielung von Werken aus dem Archiv der Sing-Akademie zu Berlin mit Oliva Vermeulen als Alt-Solistin.

 

In 2011 wird sie in der konzertanten „Parsifal“-Produktion des RSB Rundfunkorchesters unter Marek Janowski in der Philharmonie Berlin als Blumenmädchen zu hören sein.

 

2008 gewann Olivia Vermeulen den 2. Preis (unter Nichtvergabe des 1.) des internationalen Liedwettbewerbs des Bayerischen Rundfunks „La Voce“ in Bayreuth. In 2002 und 2008 war sie Stipendiatin der Villa Musica Mainz.

 

Stand Dezember 2009

KulturKontor_OliviaVermeulen.jpg

Foto:Felix Broede

KulturKontor_OliviaVermeulen.pdf