Der deutsch-
Sein erstes Engagement erhielt Martin Muehle am Stadttheater Bremerhaven. Seine Partien waren dort u.a. Nemorino in „L’Elisir D’Amore“, Des Grieux in „Boulevard Solitude“ von H.W. Henze, Fenton in „Falstaff“, Ladislav in Smetanas „Die zwei Witwen“, Alfred in „Die Fledermaus“, Belfiore in „La Finta Giardiniera“ und Schwan in Orffs „Carmina Burana“.
Erste Gastengagements folgten ab 2000 unter anderem an der Oper Leipzig als Arionoff in der UA von Luca Lombardis „Dmitrij oder Der Künstler und die Macht“, am Teatro Massimo in Palermo als Alesi in der UA der Oper „Ellis Island“ von G. Sollima, als Alwa in „Lulu“ von A. Berg sowie als Narraboth in „Salomé“ (2005). Am Teatro Municipial do Rio de Janeiro sang er in 2004 den Tamino in „Die Zauberflöte“. Im selben Jahr war er bei den Operettenfestspielen Bad Ischl als Herzog in J. Strauß’ „Eine Nacht in Venedig“ zu erleben. In 2004/05 gastierte er in Brandenburg und Potsdam als Alfred in „Die Fledermaus“, am Wiener Schlosstheater Schönbrunn war er in der Spielzeit 2005/06 als Graf Zedlau in „Wiener Blut“ zu hören.
Große Erfolge feierte Martin Mühle als Mr. X in „Die Zirkusprinzessin“ von E. Kálmán am Stadttheater Baden bei Wien. Ebenfalls in 2006 war er am Théâtre du Capitole in Toulouse als Erscheinung eines Jünglings in „Die Frau ohne Schatten“ (ML: Pinchas Steinberg, R.: Nicolas Joel) sowie als Ulrich Eisslinger in „Die Meistersinger“ engagiert und am Teatro São Pedro in São Paulo sang er die Partie des Dr. S in M. Nyman’s „The Man Who Mistook His Wife For A Hat“. In dieser Rolle war er in 2007 auch im Palácio das Artes in Belo Horizonte, Brasilien, zu erleben. Ebenfalls in 2007 kehrte Martin Muehle in die Operettenmetropole Baden bei Wien zurück, wo er die Titelpartie in Lehárs „Paganini“ sang. An der Amazonas Oper in Manaus gastierte er als Steuermann in „Der fliegende Holländer“ (Regie: Ch. Schlingensief) und als Sergej in „Lady Macbeth von Mzensk“ von D. Shostakowich.
Opernprojekte in 2008 und 2009 waren unter anderem Erik in „Der fliegende Holländer“
am Teatro Nacional in Brasilia, Ismaele in einer semiszenischen Aufführung der Verdi-
Projekte in 2011/12 beinhalten das Debüt an der Opéra Bastille in Paris als Tchekalinsky in „Pique Dame“ und Froh in „Das Rheingold“ wie auch Pollione in „Norma“ in Buenos Aires. In der Spielzeit 2012/13 wird Martin Muehle erneut als Froh zu erleben sein, diesmal am Teatro Argentino de La Plata.
Im Konzertbereich liegt der Repertoire-
Stand Dezember 2011
Foto:Paulo Lacerda