





Der junge Bass Marcell Bakonyi wurde 1980 in Györ, Ungarn, geboren. Von 1999 bis 2002 besuchte er das Leo Weiner Konservatorium in Budapest. Im Anschluss daran wechselte er auf die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, wo er Gesang bei Julia Hamari studierte und die Liedklasse von Cornelius Witthoeft besuchte. In 2007 schloss er sein Studium in Stuttgart mit Auszeichnung ab.
In 2003 war Marcell Bakonyi Teilnehmer der Internationalen Schlossfestspiele Rheinsberg zur Förderung junger Künstler und wirkte mit in der Aufführung des 5. Madrigals von C. Monteverdi.
2004 erhielt der junge Bass ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes und gewann in 2006 den Sonderpreis des Internationalen Klassik Mania Wettbewerbs in Wien.
Während seiner Zeit an der Opernschule Stuttgart 2006-
Im Rahmen der Academia der Rossini Festspiele Pesaro 2007 war Marcell Bakonyi als Lord Sidney in „Il Viaggio à Reims“ unter Alberto Zedda zu erleben.
In der Saison 2007/08 gastierte der junge Sänger am Theater Heidelberg als Benoit in „La Bohème“ und als Bär in der Kinderoper „Pinienkerne wachsen nicht in Tüten“ von M. Moebius (Uraufführung).
In der Spielzeit 2008/09 gehörte Marcell Bakonyi dem Zürcher Opernstudio an. Seine Partien dort waren Fafner/“Siegfried“ und Alberich/“Rheingold“ in einer Kinderversion von Wagners „Ring“ sowie der Steuermann in der Premiere von „Tristan und Isolde“ im regulären Spielplan der Oper Zürich.
Bei den Schwetzinger Festspielen 2009 verkörperte Marcell Bakonyi mit grossem Erfolg
die Rolle des Varo in der Händel-
Ab der Spielzeit 2009/10 ist Marcell Bakonyi Mitglied des Ensembles des Landestheaters
Salzburg, wo er unter anderem in Partien wie Bartolo und Figaro in „Le Nozze di Figaro“,
Angelotti in „Tosca“, Kaspar in „Der Freischütz“, sowie als Bacco in der Barock-
Bei den Internationalen Herrenchiemsee Festspielen 2010 wird er unter Enoch zu Guttenberg die Rolle den Zweiten Geharnischten in Mozarts „Zauberflöte“ singen.
Als Oratoriensolist wirkte er bisher vor allem in Aufführungen der großen Passionen
J.S. Bachs (Matthäuspassion, Johannespassion) sowie in Werken Mozarts, Händels und
Dvoráks mit. So war er der Bass-
Stand Mai 2010