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Judith Spiesser
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Judith Spiesser wurde 1982 in Gräfelfing bei München geboren und absolvierte ihr Gesangsdiplom bei Professor Wolfgang Brendel an der Hochschule für Musik & Theater in München. Bereits während Ihres Studiums konzertierte sie bei renommierten Festivals wie dem Donizetti-Festival in Bergamo, bei den Simon-Mayr-Festtagen und als Stipendiatin bei dem Festival Junger Künstler in Bayreuth im Markgräflichen Opernhaus. Sie erhielt erste Engagements an freien Opernbühnen wie der Pasinger Fabrik und dem Opernfestival Gut Immling und vervollständigte ihre Ausbildung mit Meisterkursen bei Lioba Braun und Marlis Petersen.
 

Unter dem Label NAXOS sang sie, begleitet vom Georgischen Kammerorchester, die Rolle des Raguel bei der CD-Produktion des Oratoriums „Tobias“ von Simon Mayr. Beim 14. Internationalen Louis-Spohr-Gesangs-Wettbewerb in Kassel wurde ihr unter den Finalistinnen der Publikumspreis verliehen. 2009 gab die Sängerin ihr Debut in Qatar als Königin der Nacht in der „Zauberflöte“, begleitet vom Qatar Philharmonic Orchestra und war bereits wiederholt dort als Solistin zu Gast.

Es folgten Adele in „Die Fledermaus“, Despina in „Così fan tutte“ und die Partie des Fauno in „Ascanio in Alba“.

In letzterer Rolle bescheinigte ihr die Presse eine „makellose Stimme“ und „ein ganz eigenes Timbre, mit dem sie sich in die Gilde hervorragender Koloratursängerinnen einreiht“.


Ihr Konzertrepertoire umfasst vor allem Werke von J. S. Bach, Händel, Mozart und Haydn, jedoch auch romantisches Repertoire wie das Fauré-Requiem, Orffs „Carmina burana“ oder das „Deutsche Requiem“ von Brahms, um nur einige zu nennen. Letzteres sang sie neben Wolfgang Brendel im Herkulessaal der Residenz München, live übertragen vom Bayerischen Rundfunk unter der Leitung von Hayko Siemens. Des weiteren ist sie die Sopransolistin in der CD-Einspielung der Bachkantate „Herz und Mund und Tat und Leben“, die unter dem Label OEHMS Classics erschienen ist. Bei den Herrenchiemsee Festspielen und beim Rheingau Musik Festival war Judith Spiesser unter Enoch zu Guttenberg in Schumanns „Das Paradies und die Peri“ zu erleben.


Ihr erstes Opern-Festengangement führte sie für die Spielzeit 2012/13 an das Mecklenburgische Landestheater Neustrelitz. Dort war sie u.a. als Königin der Nacht in der „Zauberflöte“, Anna Gomez in „Der Konsul“, Belotte in „Madame Pompadour“ und Lisa in „Gräfin Mariza“ zu hören.


Ab der Spielzeit 2013/14 arbeitet sie auf eigenen Wunsch freiberuflich und gastierte unter anderem als Germaine in der Operette „Tanz auf dem Pulverfass“ von G. A. Kerker am Stadttheater Gießen. In 2014/15 gab sie am Pfalztheater Kaiserslautern ihr überaus erfolgreiches Rollendebüt als Gilda in "Rigoletto" und sang mehrfach die Königin der Nacht in der Philharmonie am Gasteig in München. Für 2015/16 erhielt Judith Spiesser ein Engagement als Konstanze in "Die Entführung aus dem Serail" am Landestheater Bregenz, was sie aufgrund der Geburt ihrer Tochter Anfang 2016 nicht antreten konnte. In 2016/17 war Judith Spiesser wieder als Königin der Nacht in der Philharmonie am Gasteig in München und in zahlreichen Konzerten sowie mit ihrem von Presse und Publikum hochgelobten Rollendebüt als Lucia di Lammermoor am Theater Passau zu erleben. 2017/18 kehrt sie als Lucia nach Passau zurück. 2018/19 wird sie am Tiroler Landestheater Innsbruck in der Hauptrolle der Julie in der Oper „Liliom“ gastieren.


Stand Dezember 2017



Miriam Meyer Sopran
Miriam Meyer Sopran