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Florian Götz
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Der junge deutsche Bariton studierte Schulmusik und Trompete in Stuttgart; anschließend folgte ein Gesangsstudium an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Paula Anglin und Mark Packwood, welches er mit Auszeichnung abschloss. Weitere Studien bei Michael Rhodes sowie Mario Hoff und Ulrike Fuhrmann an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar folgten.

 

In der Spielzeit 2009-2010 war Florian Götz Mitglied des Thüringer Opernstudios. Er war Teilnehmer von Meisterkursen bei Gregory Lamar, Kurt Widmer, Malcom Martinu, Brigitte Fassbaender, Claudia Eder und Graham Johnson.

Florian Götz ist u.a. Preisträger des internationalen Wettbewerbs Kammeroper Schloß Rheinsberg.

 

Noch als Student und Opernstudiomitglied gastierte er am Deutschen Nationaltheater Weimar, Staatstheater Meiningen, Theater Eisenach, Theater Erfurt, Opernstudio Luxemburg sowie am Theater Nordhausen.

Seit der Spielzeit 2010/2011 ist der Bassbariton Mitglied im Ensemble des Theaters Erfurt, wo er bisher als Belcore in „L’elisir d’amore“, Schaunard in „La Bohème“, Dr. Falcke in „Die Fledermaus“, Williams in „Richard Löwenherz“ sowie als Taylor in der UA der Oper „Der leuchtende Fluß“ von Johanna Doderer zu erleben war. In der Spielzeit 2011/12 singt er u.a. Ottokar in „Der Freischütz“, Ivan Zuran in Tschaikowskis „Carodejka“ und Jupiter in „Orpheus in der Unterwelt“.

 

Florian Götz erhielt Gastengagements bei renommierten Festivals wie: Glyndebourne Festival/GSMD, Ludwigsburger Schloss Festspiele, Bayreuth Barock, Festwochen Herrenhausen, Fränkischer Sommer, Opernfestspiele Heidenheim, Händel Festspiele Halle und Rheingau Musik Festival. Im Oktober 2010 sang der junge Bariton an der Seite von Dorothee Mields und Kobie van Rensburg die Hauptrolle des Gildo in konzertanten Aufführungen der Oper „Penelope la casta“ (A. Scarlatti) mit der Lautten Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner beim Rheingau Musikfestival, im WDR Sendesaal Köln sowie in der CD-Ersteinspielung dieses Werks für Sony/BMG. In 2011 folgte die Partie des Argante in der Händel-Oper „Rinaldo“ bei den Händel Festspielen Halle sowie beim Rheingau Musik Festival ebenfalls mit der Lautten Compagney. Bei den Erfurter Domtreppen Festspielen sang er den Papageno in Mozarts „Zauberflöte“ und war mit dem Ensemble L’arte del mondo als Nardo in einer konzertanten Aufführung der Oper „La finta giardiniera“ von Anfossi zu hören (WDR 3 Mitschnitt, CD wird bei Sony erscheinen). In 2011/12 gastiert Florian Götz am Staatstheater Damstadt in Carl Orff’s „Der Mond“ und nimmt mit dem renommierten Ensemble Le Poème Harmonique unter der Leitung von Vincent Dumestre an einer Tournee durch Frankreich teil (Stationen u.a. Opéra Bastille, Paris) in der Rolle des Artabano in der Oper „Caligula“ von Pagliardi.

 

Der junge Bariton sang bereits unter namhaften Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lukas Beikircher, Antony Bramall, Wolfgang Katschner, Wolfgang Gönnenwein, Gudni Emilsson, Carlos Dominguez-Nieto, Nicolas Milton und Walter Gugerbauer und arbeitete mit Regisseuren wie John Dew, Tatjana Gürbaca, Michael Hampe, Dominique Horwitz, Stephen Langridge, Guy Montavon, Bernd Mottl und Bruno Berger-Gorski.

 

Schwerpunkt seiner regen Konzerttätigkeit als Lied- und Oratoriensänger im In- und Ausland sind vor allem die Werke Bachs, Haydns und Mendelssohns. Des weiteren wirkte er 2010 u.a. als Solist bei der Ersteinspielung von Telemanns „Johannespassion“ (1733) bei den Magdeburger Telemann- Festtagen mit sowie in Bachs „h-Moll Messe“ unter Thomaskantor Georg Christoph Biller.

Konzertprojekte in 2011 waren: J. S. Bach „Johannespassion“ (Arien, Pilatus) mit dem Ensemble La Partita in Zürich; „Carmina burana“ in der Württembergischen Philharmonie in Heilbronn sowie Konzert und CD-Ersteinspielung der „Matthäuspassion“ (1730) von Telemann in der Telemann Konzerthalle Magdeburg (Von MDR FIGARO europaweit ausgestrahlt).

Konzerte in 2012 beinhalten u.a. Telemanns „Matthäus Passion 1750“ bei den Magdeburger Telemann Festtagen, Frank Martins „Jedermann Monologe“ mit den Jenaer Philharmonikern, Bachs „Johannes Passion“ unter der Leitung von Stefan Mai, Argante in Händels „Rinaldo“ in der Philharmonie Warschau sowie ein Konzert bei den Göttinger Händel Festspielen 2012.

Stand Mai 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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