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Daniel Johannsen
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Der Tenor Daniel Johannsen wurde 1978 in Wien geboren. Nach dem Besuch des Der Tenor Daniel Johannsen wurde 1978 in Wien geboren. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums studierte er zunächst von 1997 – 1999 Kirchenmusik in Graz und Wien, darauffolgend von 1999 – 2005 Gesang bei Margit Fleischmann, Robert Holl (Lied und Oratorium) sowie bei Ivan Pařik und Reto Nickler (Opernschule) an der Musikuniversität Wien. Sein Studium schloss er in 2005 mit Auszeichnung ab. Des weiteren besuchte er Kurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig, Nicolai Gedda, Roger Vignoles und Paul Esswood.

 

Daniel Johannsen ist Preisträger renommierter Wettbewerbe:

Beim XIII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb (Leipzig 2002) wurde er mit dem 2. Preis ausgezeichnet; ebenfalls den 2. Preis errang er beim 3. Internationalen Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb (Wien 2003) sowie beim XIV. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb (Zwickau 2004). Er ist Preisträger des Wettbewerbs der Kammeroper Schloß Rheinsberg 2004; im selben Jahr verlieh ihm die Münchner Konzertgesellschaft den August-Everding-Preis; 2005 war er Finalist beim Richard Tauber Prize for Singers (Wigmore Hall, London). Beim 9. Internationalen Mozart-Wettbewerb (Salzburg 2006) wurde Daniel Johannsen mit dem Sonderpreis für die beste Liedinterpretation ausgezeichnet. In 2007 erhielt er zusammen mit der Pianistin Elena Larina den Preis für das beste Duo beim  Wigmore Hall Liedwettbewerb in London.

 

Sein Operndebüt gab Daniel Johannsen als Allegorie der Bewegungen in der Uraufführung von W. Sausengs Kirchenoper „Das Staunen des Ezechiel“ 2002 in Wien; Engagements bei den Operetten-Festspielen Bad Ischl sowie an der Wiener Kammeroper folgten. 2004 sang er im Zuge einer Japan-Tournée den Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“. In der Spielzeit 2005/06 gehörte er dem Opernensemble des Luzerner Theaters an, wo er unter anderem als Almaviva in „Il Barbiere di Siviglia“, Gomatz in Mozarts „Zaide“ oder Caramello in „Eine Nacht in Venedig“ zu sehen war. Seine Interpretation des Hirtenjungen in E. L. Leitners Oper „Die Sennenpuppe“, die ihm Rahmen der Salzkammergut-Festwochen 2008 sehr erfolgreich uraufgeführt wurde, fand weithin Beachtung. In der Spielzeit 2008/09 war Daniel Johannsen an der Wiener Volksoper in der Rolle des Egon in der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ zu erleben. Mit großem Erfolg gab er den Pedrillo („Die Entführung aus dem Serail“) im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspielen 2009.

 

Seit seinem Debüt als Evangelist mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ 1998 und seinem ersten Liederabend 1999 folgten vielfältige Konzertverpflichtungen in seiner Heimat Österreich (regelmäßig im Wiener Konzerthaus und bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien), in ganz Europa, im Nahen Osten, in Nordamerika und Japan; Mitwirkung bei internationalen Bachfesten (Frankfurt/Oder und, Leipzig 2003), beim Israel Festival 2004, mehrfach bei der styriarte Graz, bei den Salzburger Festspielen 2006 und Pfingstfestspielen 2008 sowie bei den Herrenchiemsee-Festspielen 2008. Daniel Johannsen trat in der Hamburger Musikhalle, im Berliner Konzerthaus, in der Bremer Glocke, der Kiewer Philharmonie, der Londoner Wigmore Hall, im Palau de la música catalana Barcelona, im Mann Auditorium Tel Aviv sowie in der Leipziger Thomaskirche und der Dresdner Frauenkirche auf, u. a. mit Le Concert des Nations, mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Chamber Orchestra of Europe, dem RSO Wien, dem Mozarteum Orchester Salzburg, den Wiener sowie den Hamburger Symphonikern, dem Israel Philharmonic Orchestra und den Wiener Philharmonikern; Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, Enoch zu Guttenberg, Sir Neville Marriner, Bertrand de Billy, Dennis Russell Davies, Michel Corboz, Peter Schreier und Jordi Savall. — Zu Daniel Johannsens Liedbegleitern zählen David Lutz, Elena Larina, Eduard Kutrowatz und Roger Vignoles. Auf Einladung der Tel Aviver Buchmann Mehta School of Music (Musikakademie) gab der Sänger dort 2008 einen Liedinterpretationskurs.

 

Nächste Projekte (in Auswahl): Zum wiederholten Male Gast des Israel Philharmonic Orchestra mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ (Leitung: Peter Schreier). Mitwirkung beim Beethovenfest Bonn 2010 sowie bei Mozarts „Requiem“ in der Berliner Philharmonie, beides mit Enoch zu Guttenberg. Bachs „Matthäuspassion“ mit Konrad Junghänel in Breslau sowie mit Hansjörg Albrecht in der Münchner Philharmonie am Gasteig. Kirchenopern-Uraufführung und Liederabend beim Carinthischen Sommer 2010; Liederabend beim Festival RheinVokal 2010.

 

Im September 2009 erschien seine erste Solo-CD „Tenore & Traverso“ mit Arien von J. S. Bach.

 

Stand Dezember 2009

 

Fotografie: www.anette-friedel.at

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